Hengstenberg SpielRaum

spielen

bewegen

sich begegnen



Katharina Autenrieth

  • 1961 geboren
  • staatlich anerkannte Kinderkrankenschwester
  • Weiterbildung Lehrerin für Kinderkrankenpflege

  • Fortbildungsseminare Kleinkindpädagogik - Anna Tardos Pikler-Institut Budapest 2000 - 2005
  •  Waldorferzieherseminar Stuttgart
  • SAFE-Fortbildung - Dr. Brisch München

  • SpielRaum für Kindergarten- und Schulkinder
  • Eltern-Kind-SpielRaum nach Emmi Pikler
  • Fortbildungen für Erzieherinnen zur Kleinkindpädagogik Emmi Piklers
  • Hengstenberg-Fortbildungen für Erzieherinnen
  • Dozentin Waldorferziehrseminar Stuttgart

Barbara Heil

  • 1960 geboren
  • staatlich anerkannte Heilpädagogin 
  • Weiterbildung Familientherapie Gabriël Prinsenberg und Olga Bohnsack
  • Ausbildung Beziehungslernen - Beziehungstherapie Prof. Dr. Dr. Ernst Andreas Stadter und Anna Späthling-Stadter
  • Einzelintegration in Kindergarten und Krippe
  • Beziehungsberatung
  • SpielRaum für Kindergarten- und Schulkinder
  • Hengstenberg-Fortbildungen

Ich bin, weil du mich siehst und ich dich suche.

Im Blick mit dem wir die anderen Menschen sehen,

liegt eine gewaltige Kraft.

Durch die Art wie wir schauen,

können wir einen Menschen beflügeln und fesseln.

In dem wir im anderen Menschen sein Höheres suchen,

geben wir ihm die Möglichkeit, sich zu diesem hin zu entwickeln.

Wir können das werden,

was andere Menschen in uns suchen.

Und etwas anderes gilt:

Dasjenige, was wir im anderen Menschen suchen,

finden wir in uns.

Johannes Greiner


Seit 2011 bieten wir in Ulm unsere SpielRäume mit Hengstenberg-Materialien an. Mit unseren unterschiedlichen beruflichen Vorerfahrungen ergänzen wir uns und inspirieren uns gegenseitig. So haben wir eine Konzeption entwickeln können, bei der die Bewegung, die Persönlichkeit der Kinder und das Soziale jeweils den entsprechenden Raum bekommen.

 

Wesentlicher Bestandteil bei der Begleitung unserer Kinder, ist uns die Reflexion jeder Stunde. Wir schauen noch einmal auf die Gesamtstimmung, den Ablauf und auf jedes einzelne Kind. Was konnten wir dieses Mal wahrnehmen: Konnte das Kind in das Spielen und sich Bewegen eintauchen? Wofür hat es sich interessiert? Wie hat sich das Kind gefühlt? Braucht es etwas anders, vom Ablauf oder vom Angebot her, von uns? Daraus entstehen neue Impulse für die folgenden Stunden. Es können im Nachklang auch neue Fragen auftauchen, die wir weiter bewegen.

 

Bei Fortbildungen von Ute Strub, Uli Tritschler und Walter Plagge, den Urgesteinen der Hengstenberg-Pikler-Bewegung konnten wir am Erfahrungsschatz dieser so unterschiedlichen Persönlichkeiten teilhaben. Sie haben uns bestärkt und zu eigenem Forschen angeregt. Wir haben hier in Ulm eine Regionalgruppe für pädagogische Fachkräfte und Interessierte zur Selbsterfahrung mit Hengstenberg-Materialien gegründet. So bleiben in uns die Eindrücke lebendig und wir sind sensibilisiert für das, was die Kinder mit den Dingen erleben. Sensory Awareness ist eine weitere Quelle unsere Wahrnehmungsfähigkeit zu pflegen und unsere Achtsamkeit zu schulen. Seit 2017 finden im Rahmen des Hengstenberg SpielRaum Workshops mit Stefan Laeng, Sensory Awareness Leader, New Hampshire USA, statt. 

 

Über die Hengstenberg-Pikler-Gesellschaft sind wir in vielfältigem Austausch mit Fachkollegen, die ebenfalls Hengstenberg-Materialien in unterschiedlichsten Zusammenhängen anbieten.

Nach unserer Erfahrung zeichnen sich Hengstenberg-Materialien dadurch aus, dass sie über den Körper den ganzen Menschen ansprechen. Neben dem hohen Aufforderungcharakter sind sie klar strukturiert und antworten zuverlässig und unmittelbar auf jede Bewegung. Damit haben sie eine ordnende, zu sich kommende Wirkung sowohl auf Kinder als auch auf Erwachsene. Wir sind stets aufs Neue beeindruckt, von der freudigen und friedlichen Stimmung, die im SpielRaum entsteht. Mit unseren SpielRäumen und unseren Angeboten für pädagogische Fachkräfte wollen wir einen Beitrag leisten, zu einer gesunden Entwicklung unserer Kinder. Wir möchten Eltern und pädagogische Fachkräfte darin bestärken, die Bedürfnisse ihrer Kinder wahrzunehmen und ihren Wahrnehmungen zu trauen.